Bilder in Ihrer schönsten Form

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Heute möchte ich ein bisschen über Bildbände und Bücher mit euch sprechen. Diejenigen von euch, die selber fotografieren, werden meine Liebe zu gedruckten Bildern auf schönem Papier sicher nachvollziehen können. Zunächst möchte ich es euch ganz praktisch unter die Nase reiben: Keine Datensicherung ist so gut, wie ein geducktes Bild auf hochwertigem Papier. Da ich in meinem „echten Leben“ Informatiker bin, handelt es sich quasi um eine Expertise. Also glaubt mir einfach. Wenn ich an die ganzen Festplatten und USB-Sticks denke, die einfach mal ihren Geist aufgaben, wird mir ganz schwummerig. Allerdings ist mir diese Begründung viel zu  unromantisch für meinen Blog.

Deshalb beginnt meine Lobeshymne so:

Als ich anfing zu fotografieren existierten meine Bilder nur digital und ich habe sie lediglich auf Instagram gezeigt. Hier gab es sofort Feedback und das hat für mir völlig ausgereicht. Der „Gamechanger“ kam dann in Form der ersten Hochzeit die ich für Freunde begleitet habe. Als kleines Geschenk habe ich noch ein Fotobuch erstellt und „boom“. Die Haptik des Papieres und die Farben gedruckt zu sehen, war etwas völlig Anderes und gleichzeitig wunderschönes. Und so begann eine Leidenschaft. Vielleicht ist es auch grade das, was mir an Hochzeitsreportagen so gut gefällt. Es ist die beste Begründung um seine Bilder zu drucken, obwohl es diese gar nicht bräuchte.

Mein erster gekaufter Bildband war „One night in Rio“ von Paul Ripke. Ein perfekter Einstand für mich persönlich, denn er verbindet den Fußball (für den ich fast genau so brenne) mit unglaublich guten Fotografien. Ich finde die Reportage-Bilder von Paul unglaublich gut und ich liebe diesen körnigen, analogen Stil der durch seine Leica perfekt abgerundet wird so gut, das auch meine Hochzeitsreportagen davon inspiriert sind. Leider allerdings ohne die Leica. Wer mir was gutes tun will: Ihr wisst jetzt bescheid! XD

Wen wundert es da, dass es mit unglaublich guten Büchern voll mit analog fotografierten Bildern weiter ging? Noch wiege ich mich selber in der Sicherheit der digitalen Fotografie. Allerdings verstehe ich den reiz des analogen und die Anziehungskraft geht auch an mir nicht spurlos vorbei. Ich kann mir schon jetzt sehr gut vorstellen irgendwann auch ein freies Projekt analog zu fotografieren. Aber ich schweife ab. Zurück zu den Büchern.

Gestern habe ich dann ein weiteres, fehlendes Exemplar in meine Sammlung aufgenommen. „Candyland“ ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Fotobuch. Kai-Hendrik Schröder veröffentlichte dieses Buch in einem Alter, in dem so manch Anderem nicht einmal klar ist, dass er jemals ein Fotobuch herausbringen würde. Und dieses Buch hat Qualität! Perfektes Format, geschmackvolle Bilder, wunderbares Papier und tolle Beigaben. Das Vorwort hat mich zum schmunzeln gebracht. Ich liebe den Stil der Bilder. Sowohl die Art der beiläufigen Betrachtung, wie auch die Farben und die Körnung. Wenn Fotos zu einem solchen Produkt werden, ist das für mein Empfinden ihre schönste Form. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass es sich lohnt diesen Dude die nächsten Monate im Auge zu behalten.

Zum Abschluss gebe ich euch noch einen Tipp mit auf den Weg:
Druckt einmal im Monat ein Bild von euch aus. Egal ob ihr Fotograf oder Model seid, ob es ein Portrait oder ein Landschaftsfoto ist. Sucht euch das Bild heraus was ihr selber am schönsten findet und hängt es euch an die Wand. Es wird dieses Bild für euch noch einmal wertiger machen und es versauert nicht auf eurer Festplatte. Ich mache auch mit! 😉
Ps. Sofortbild zählt auch!

Bis zum nächsten mal und bleibt alle gesund!
Denny

*Ich schreibe den Quatsch mit der Werbung, weil ich es muss wenn ich euch Buchtitel nenne.

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