Von trüben Tagen und Fernweh

Was ist das bitte für ein Wetter!? Ich schreibe diese Zeilen am 03.09.2018 und der Sommer ist wohl definitiv erstmal vorbei. Es regnet in Strömen und an 35 Grad ist auch nicht mehr zu denken. Ich ziehe mich bei diesem Wetter gerne mit einem heißen Getränk auf meine Couch zurück, lese einen Blog, ein Buch, schaue Netflix oder, wie jetzt grade, schreibe neuerdings an meinem eigenen Blog.

Allerdings gab es auch während des Sommers eben solche Tage. Einer davon viel leider genau auf unseren Urlaub in Hamburg. Wie so viele Touristen vor uns standen wir vor der Elbphilharmonie und waren von der Größe dieses Bauwerks beeindruckt. Leider zogen sich die Wolken zusammen und so musste ich mich mit dem Foto ein bisschen beeilen. Ich wechselte das Objektiv, was aufgrund meiner Vorliebe für Festbrennweiten unabdingbar war. Was ich jedoch nicht bemerkt hatte, war das leichte Nieseln, dass schon eingesetzt hatte.

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Ohne uns etwas Böses zu denken, setzten wir unsere Reise fort. Zweiter Stopp: Rügen. Unglaublich wie viel Schönes diese Insel zu bieten hat. In erster Linie ist es aber immer wieder die Ruhe, die uns anzieht. Es gibt Orte dort, bei denen man sich sicher ist, dass das Wort ‚Entschleunigung‘ hier erfunden worden sein muss. Als Pendler vermisse ich meine Frau eigentlich jeden Tag und so kosteten wir die gemeinsame Zeit wirklich ungemein aus. Wir sahen uns vieles an und auch die Kamera war oft dabei. Eines Abends wollten haben wir uns mir einem Bierchen an den Hafen von Wiek gesetzt und die Seele baumeln lassen. Nebenbei machte ich ein paar Langzeitbelichtungen.

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Beim bearbeiten der Bilder viel mir dann etwas seltsames auf. Da waren plötzlich dunkle Flecken auf dem Bild. Bei Blende 10 und höher kann das schon mal sein, allerdings war ich mir sicher das mir das vor dem Urlaub noch nicht aufgefallen war. Was also tun. Wenn ich Menschen fotografiere gilt ja meist „Blende offen und hoffen“ (Patrick Ludolf), dabei würde es nie auffallen. Aber nun sah man die Sensorflecken deutlich. Dennoch konnten wir das schöne, wilde Rügen noch fotografieren.

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Als wir heim kamen wollte ich den Sensor dann aber doch gerne reinigen lassen. Ich erkundigte mich zwar wie man es selber macht, jedoch habe ich mich nicht an die neue, und doch auch teure, Kamera heran getraut. Also suchte ich ein Fachgeschäft herausgesucht und gab die Kamera für eine Woche ab. Gespannt fieberte ich dem Ergebnis entgegen und freute mich, als endlich der Anruf mit der Erfolgsmeldung bei mir einging. Zuhause angekommen machte ich eine Testaufnahme und bekam einen mittelschweren Schock: Der Sensor sah schlimmer aus als vorher! Das war eine Frechheit. Allerdings war ich jetzt neugierig: Kann das so schwer sein?

Also nahm ich meinen Mut zusammen und ging mir ein Sensorreinigungsset im Elekto-Laden kaufen. „Denny, du bist Informatiker, du schaffst das schon!“ Gesagt getan und: Es ist das einfachste was man machen kann! Mit Sicherheit wird man mit der Zeit und ein bisschen Übung noch besser, aber schon nach zwei Durchgängen war der Sensor komplett gereinigt. Jetzt frage ich mich schon, was in dem Geschäft schief gelaufen ist? Naja, sei es drum. Jetzt ist dieser „Molloch“ entzaubert und ich kann ganz entspannt behaupten, dass ich es selber kann.

Vielleicht konnte ich damit jetzt dem Einen oder Anderen von euch auch die Angst davor nehmen, den Sensor selber zu reinigen. Für Fragen, egal ob sie Hamburg/Rügen oder die Technik betreffen, meldet euch einfach bei mir!

Bis bald und bleibt gesund!
Denny

 

 

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