Das wichtigste Symbol der Liebe – Die Unendlichkeit

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Heute habe ich eine alte Gewohnheit gebrochen: Es ist schon wirklich lange her das ich ein Bild in den Instagram-Feed geladen habe, auf dem keine Menschen zu sehen sind. Warum nun also doch? Wegen euch! Ich habe euch gefragt ob ihr sowas gut findet und ihr wolltet gerne so ein Bild in meinem Feed sehen. Und ich verrate euch etwas: Es werden sogar drei!

Hochzeit C_R (314 von 314)

Dieses Bild ist auf einer wirklich tollen Hochzeit entstanden und ich verrate euch heute, wie ich es gemacht habe. Dazu muss ich aber ein kleines bisschen ausholen. Alles fing mit einem Helferlein an, das ich bei einer tollen Kollegin gekauft habe. „Hochzeitsguide Fotografie“ von Claudia Warneke gehört nach meiner Meinung in das Bücherregal von jedem der sich mit der Hochzeitsfotografie beschäftigt.

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Nicht nur Leute wie ich, die ab und zu ein bisschen zerstreut sind oder noch nicht viel Erfahrung mit klassischen Hochzeiten haben, sondern auch Paare oder erfahrene Fotografen können von dieser Publikation partizipieren! Für mich waren, neben vielen anderen Dingen, die Inspiration durch viele Wunderschöne Bilder einer der größten Mehrwerte. Unter anderem fand ich dort folgendes Bild und ziehe für diese grandiose Idee meinen Hut vor Claudia.

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Mega! Ich wusste sofort, dass ich diese Idee gerne ähnlich umsetzen möchte. Gefühlt wird die Fotoszene jedoch immer versnobter und einigen Kollegen betrachten andere Fotografen nur noch als Konkurrenten. Das betrifft bei weitem nicht alle und viele Fotografen helfen und unterstützen sich gegenseitig. Claudia gehört für mein Empfinden definitiv zur letzteren Gruppe. Denn ich entschied mich dafür, und ich finde das gebietet einfach der Anstand, die Bildidee nicht einfach zu übernehmen. Ich schieb Claudia an, und sprach Ihr zunächst mal ein großes Lob für ihr fantastisches Heft aus. Und dann habe ich sie einfach speziell auf dieses Bild angesprochen und sogar gefragt wie Sie es gemacht hat. Und Claudia half mir: Vielen Dank dafür nochmal an dieser Stelle.

Mir fielen zwei Wege ein wie es funktionieren könnte. Variante Nummer eins ist es, die Ringe fallen zu lassen und im richtigen Moment abzudrücken. Ich hielt das für abwegig. Viele von euch wissen sicher, dass wir meist nicht viel Zeit haben um diese Details aufzunehmen und hier genau den Moment zu treffen, ist wirklich schwer. Allerdings, und ich finde es beeindruckend, erklärte mir Claudia das sie es genau so macht. Hut ab dafür!

Meine zweite Idee, und diese hat sich für mich bewehrt, habe ich Claudia damals auch als Vermutung gesendet. Sie empfahl mir beides zu versuchen und Ihr mal bescheid zu geben was mir besser gelingt. Liebe Claudia: Das habe ich hiermit nachgeholt! Wie mache ich das nun?

Photoshop_Ringe

Eigentlich ist es ganz simpel! Die Ringe hängen an einem Stück Garn. Ich hatte meines auch noch verschusselt und musste es mir vom Wirt an der Location leihen. Im nachhinein betrachtet empfehle ich euch aber Angelschnur, die sehr viel dünner ist. Um so schmaler der Faden, desto leichter die Retusche! Ich bearbeite das Bild in Lightroom und entferne nur noch den „Träger“ in Photoshop. Hierfür lege ich eine zweite Ebene an und nutze dann das Werkzeug ‚Bereichsreparatur-Pinsel“ und den Kopieren-Stempel. Wenn man dabei sauber arbeitet, fällt es wirklich gar nicht mehr auf. Der Hintergrund kann dabei natürlich auch helfen. Ihr seht das ich darauf geachtet habe, ihn einigermaßen gleichfarbig zu gestalten. Der Aufwand für das Bild ist minimal und beläuft sich zeitlich auf ca. 30 Minuten vom abdrücken bis zum entfernen des Garns.

Der Effekt für das Paar ist aber definitiv auf eurer Seite. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, gebt Ihnen folgende Worte mit auf den Weg:

„So unmöglich es scheint das eure Ringe schweben können, so unmöglich scheint es das sich genau die zwei Menschen finden, die dann ein ganzes Leben miteinander teilen, weil einfach alles passt. Und doch schweben Sie!“

Natürlich könnt Ihr das nicht schreiben wenn das Paar gesehen hat, wie die Ringe schweben „gelernt“ haben.

Bis zu meinem nächsten Beitrag bleibt gesund und schreibt mir gerne ob euch dieser Beitrag gefallen hat!

Denny

*Ich deklariere diesen Beitrag hier mal als Werbung! Also Kauf die tolle Publikation von Claudia!

2 Comments

  1. claudiawarneke sagt:

    Ein langes Haar, eignet sich hervorragend. Und wenn man selber keine langen Haare hat, kann man sich bestimmt von der Schwester, Trauzeugin oder sogar Braut eins leihen 😊

    Vielen, vielen Dank für deine lieben Worte!
    Claudia

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