Reportagen – das Ende der Beliebigkeit

Seit ich eine Kamera besitze macht es mir eigentlich am meisten Spaß, Situationen zu fotografieren, die man nicht reproduzieren kann. Versteht das, was nun folgt, bitte dennoch nicht falsch! Jeder Bereich der Fotografie hat diese eine „Sache“ an sich, die den ganz besonderen Reiz ausmacht. Die Portraitfotografie beinhaltet die Kunst die Seele eines Menschen zu fotografieren, die Landschaftsfotografie braucht ein Auge für Szenen und dieses Licht, für das du einfach ein Gefühl braucht und die Produktfotografie braucht ein unheimliches Ideenreichtum ein Talent für Kompositionen.
All das gefällt mir auch! Ich mache super gerne Landschaftsaufnahmen die man auf Leinwand drucken möchte. Und wer mich etwas kennt, weiß, dass ich ganz besonders gerne Menschen fotografiere. Mir gefällt Businessfotos zu schießen, die einen Menschen besonders gut in Szene setzen.

Meine Leidenschaft ist es aber Menschen in Momenten zu fotografieren, die nie wieder stattfinden werden. Bei Hochzeiten ist dies natürlich sehr oft der Fall. So viele Emotionen die es nur einmal im Leben eines Menschen gibt und die man festhalten darf, in einer unglaublichen Ereignisdichte, lassen einem manchmal sogar Angst und bange werden. Und dennoch sind es genau diese Situationen die mich erst so richtig motivieren und zur Bestform aufblühen lassen. Es ist so wunderbar einen Vater zu fotografieren, der seine einzige Tochter zum Altar führt. Man weiß das selbst die Enkelin der Braut das Bild noch sehen wird und dieses Gefühl ist unglaublich erfüllend. Selbst wenn niemand mehr nach dem Fotografen fragen wird, weiß ich, dass ich Bilder geschossen habe, die kein anderer so mehr schießen kann. Keine Situation ist reproduzierbar und nur sehr wenige Bilder sind gestellt.

Stallions_II.jpg
Letztes Jahr hatte ich fast die Chance das Aufstiegsspiel der „Aschaffenburg Stallions“ zu fotografieren. Eine Reportage genau nach meinem Geschmack. Leider hat es zeitlich einfach nicht gepasst und so hoffe ich nun auf die kommende Saison. Wie so oft in der Fotografie entstand die Möglichkeit über einen alter Freund, der beim Thema Fotografie an mich dachte. Einmal zugeschaut hat mich der Sport auch noch angefixt! Noch einmal werde ich mir diese Chance also nicht entgehen lassen! Für einen Reportage-Fotografen gibt es wenig das noch besser ist, als den besonderer Moment eines ganzen Teams festzuhalten, der in den Büchern der Vereinsgeschichte Einzug halten wird. Auf den Spuren von Paul Ripke halte ich also fest:

Wenn es etwas besseres gibt als Bilder, dann sind es Bilder die man nicht einfach nachstellen kann!

Bis bald und bleibt gesund!

Denny

 

 

 

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