Body Shaming – Oder: Vogue 01/2019

Hey Leute,
puh, was ein schwieriges Thema. Wobei, ist es das? Neuerlich ausgelöst wurde die Diskussion um „Body Shaming“ durch das Cover der Vogue auf dem Helene Fischer zu sehen ist. Fotografiert wurde Sie von keinem geringeren als Peter Lindbergh.

Was war nun der Aufreger? Nun, Helene Fischer ist wahnsinnig durchtrainiert und 34 Jahre alt. Die Fotos entstanden ohne Makeup. Und das war es auch schon. Doch seit die Bilder im Sozial Media aufgetaucht sind, müssen sowohl Fotograf wie auch Model Prügel einstecken. Sie sei viel zu dünn, abgemagert, alt und sieht müde aus. Allen Menschen die jetzt denken: Hm, ja und? – Das ist nicht in Ordnung!

Was ist jetzt „Body Shaming“ eigentlich? Body Shaming ist die Beleidigung oder Diskriminierung aufgrund der körperlichen Erscheinung einer Person.

Längst haben nicht mehr nur Menschen wie ich, mit ein paar Kilo mehr auf den Rippen, damit zu kämpfen, dass sie das Gefühl haben sich für Ihren Körper schämen zu müssen. Angeheizt durch die Medien, die ein vermeintlich unerreichbares Bild vermitteln, wird immer mehr auch der Neid angeheizt. Frauen, die einen definierten, schlanken Körper haben, müssen sich Wörter wie „Hungerhacken“ oder Lästereien wie: „Bestimmt Bulimie“ anhören. Schminken ist Pflicht, sonst kannst du nicht aus dem Haus. Doch auch behinderte oder alte Menschen müssen unter dem Phänomen leiden.

Soweit könnte alles klar sein – seid nett zueinander! Und wenn du nichts nettes zu sagen hast, sag nichts!

Allerdings sehe ich hier auch eine Gefahr und diese möchte ich auch ansprechen (auch auf die Gefahr das ich mich irre). Es gibt nun einmal auch Lebensstile die nicht wirklich gesund sind und früher oder später werden diese mit gesundheitlichen Problemen einhergehen. Dabei ist egal in welche Richtung es geht, sobald es extrem wird, ist oft Schluss mit Lustig.  Auch hier bin ich der Meinung das es niemanden etwas angeht was derjenige mit seinem Körper tut, außer die Person selber. Allerdings sollte man nicht, bei aller „body positivity“, genau einen solchen Lebensstil als erstrebenswert verkaufen. Für mich hört alles Verständnis da auf, wo man andere versucht zu überzeugen, das die eigene Lebensweise die einzig richtig und die anstrebenswerteste ist. Leben und leben lassen gilt heute mehr denn je. Aber meine sperre vor Missionierung macht auch bei diesem Thema nicht halt und ich glaube, das ist gar nicht mal so schlecht.

Man darf nie vergessen das nicht nur die Medien uns Menschen, und zwar nicht nur die jungen, beeinflussen können. Jeder Einzelne von uns kann Einfluss auf andere haben. Diese Verantwortung sollte man sich von Zeit zu Zeit zurück ins Gedächtnis rufen.

Ansonsten bleibt bitte alle gesund und bis bald
Denny

 

 

 

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