Das Ende der Professionalität

Haaallloooo und herzlich Willkommen,

wie geht’s euch? Eine gute Frage, wie ich finde, wenn man sich so lange nicht gelesen hat. Ich habe es vermisst zu schreiben und doch hat mir einfach die Zeit gefehlt. Naja, alles jammern hilft nicht und jetzt wurde die Sehnsucht nach der Tastatur so groß, dass ich mich trotz fortgeschrittener Uhrzeit dazu aufgerafft habe.
Ne Spaß: „Game of Thrones“ ist endlich zu Ende und ich wusste nicht was ich sonst machen soll.

Zunächst: Was steht bei mir so an? Fotografisch darf ich derzeit wieder Bilder für das firmeneigene Journal aufnehmen. Das sind Termine ganz nach meinem Geschmack. Man trifft Menschen aus den verschiedensten Bereichen, was ich immer unheimlich interessant finde. Für alle freien Arbeiten fehlt im Moment leider das richtige Wetter. Dauerregen über Schweinfurt macht es unmöglich entspannt in der Abendsonne zu shooten. Doch genug davon. Schreibt mir gerne was bei euch so geht und was Ihr derzeit so macht. Ich freue mich wirklich über jede Nachricht und jeden Kommentar den Ihr mir schreibt.

Worum soll es heute eigentlich gehen. Seit Wochen sehe ich immer mehr Fragen zum Thema Fotografie in Facebook-Gruppen, wo diese eigentlich nicht hinein gehören. Versteht mich beim folgenden bitte nicht falsch. Ich finde Fortbildung und das Dazulernen immens wichtig für Menschen die eine Kamera bedienen. Ich selber bin ja auch nur ein Quereinsteiger. Allerdings sollte man sich, vor allem dann wenn man Geld dafür verlangen möchte, schon dessen sicher sein was man tut. Grade im Bereich der Hochzeitsfotografie übernimmt man eine unglaubliche Verantwortung mit jedem einzelnen Auftrag. Immer häufiger lese ich jetzt in Gruppen für professionelle Fotografen Fragen im Stil von: „…jetzt habe ich meine erste Anfrage und Buchung für eine standesamtliche Trauung bekommen, Aber ich weiß nicht wie man sowas fotografiert. Habt ihr Tipps für mich?“. Auf den Profilen sieht man dann meist viel Landschaft und vielleicht mal ein Portrait, von einem Bekannten zu sehen. Mein Tipp: Lehnt diese Anfrage sofort ab und geht den normalen Weg eines Quereinsteigers. Lernt euer Handwerkszeug und fotografiert so etwas Sensibles erst dann, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr der Sache auch gewachsen seid.

Besucht Workshops zum Thema, sucht euch einen Mentor, geht als Second-Shooter bei einem Kollegen mit der die Sache im Griff hat. Es gibt so viele Möglichkeiten auf unkonventionellem Weg das fotografieren zu erlernen und sich, dank der fehlenden Meisterpflicht, selbstständig zu machen. Aber bitte betreibt das Gewerbe erst dann, wenn Ihr euch sicher seid, dass der Kunde am Ende das Ergebnis bekommt, was er verdient und sich vorgestellt hat.

Ich selber traue es mir Beispielsweise noch nicht zu, Businessportraits in der Qualität anzufertigen, in der ich sie abliefern möchte. Deshalb besuche ich Fortbildungen zu dem Thema und werde es solange Üben, bis die Ergebnisse dem entsprechen was ich dem Kunden übergeben möchte. Aber keine Antwort in einer Facebook-Gruppe dieser Welt wird mir etwas beibringen, was ich nur durch praktische Erfahrung erlernen kann. Ich werde die Lichtsetzung auf einer Zeichnung nie verstehen, wenn ich es nie selber einstelle.

Ich wünsche euch eine gute Zeit bis zum nächsten Blogeintrag und verabschiede mich mit einem herzlichen Gruß

Denny

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s