30 – Das hier? Das bin ich.

Hi!
Ich heiße Denny, bin 30 Jahre alt und Fotograf.
Doch lass uns vorne anfangen: Schön, dass du den Weg auf meine Website und letztlich auch hier in den Blog gefunden hast. Die Reise, die uns beide heute zu diesem Post geführt hat, begann in einem Urlaub und einer damit verbundenen Kameraanschaffung. Ja, du hast richtig gehört: Es gibt keinen Papa/Onkel/Opa, der mir die Fotografie schon früh nahe gebracht hat und auch meine Jugend verlief ohne jeglichen Berührungspunkt zur Fotografie. Unglaublich, ich weiß! Ich wollte einfach schöne Urlaubsfotos haben und war ich schon immer ein kleiner Technik-Nerd. Irgendwann habe ich mal eine Aubildung in der IT-Branche gemacht und daher ist das Interesse an technischen Errungenschaften bis heute ungebrochen. Egal ob Smartphone, Tablet, PC oder eben auch Kamera: Mit neuen Spielereien rennt man bei mir offene Türen ein. Und hier sei auch erwähnt, dass ich bis heute als IT-Administrator arbeite. Bei allen Schnittpunkten der beiden Welten in denen ich beruflich zuhause bin,  konnte ich mich noch nicht dazu durchringen mich von einer zu lösen. Ja, auf dem Papier ist die Fotografie für mich „nur“ ein Kleingewerbe und dennoch so viel mehr.

Nach meinen ersten Gehversuchen mit einer Spiegelreflexkamera, damals eine Nikon, wurde mir schnell klar das die Landschaftsfotografie immer einen Platz in meinem Leben haben wird. Ich liebe es noch heute Bilder der Natur zu drucken und ihnen einen gerahmten Ehrenplatz an meiner Wand zu suchen. Aber auf Dauer war das nicht genug. Ich wollte Menschen fotografieren, und tat es letztlich auch. Aber nicht mit der Nikon. Schnell erkannte ich das Potenzial spiegellosen Kameras und nach kurzen Verhandlungen nannte ich ein solches Gerät mein eigen. Ich ließ mich treiben und dachte noch garnicht darüber nach, dass Fotografie irgenwann einen solchen Stellenwert in meinem Leben einnehmen könnte, wie es heute der Fall ist. So wie mein Equipment wuchs auch mein Wissensdurst. Ich versuchte alles aufzusaugen, was man über das Fotografieren wissen kann. Nebenbei fotografierte ich Modelle und hatte Spaß daran immer neue Leute kennen zu lernen und mit ihnen und meiner Kamera eine tolle Zeit zu erleben.

Irgendwann aber, bist du in deinem Bekanntenkreis der Typ, der eine Kamera hat. Es dauerte nicht so lange bis ich darauf angesprochen wurde, ob ich nicht eine Hochzeit festhalten könne. Der Klassiker – jetzt also doch. Hätte ich das damals abgesagt, so wie ich es vernünftiger weiße hätte machen sollen, würde ich das heute nicht schreiben und du könntest es nicht lesen. „Klar mache ich das!“ – war damals meine Reaktion. Alles ging gut und ich schaue mir diese Bilder noch heute gerne an. Bis heute habe ich mir diese Mentalität behalten: Wenn ich davon überzeugt bin etwas zu können, es aber so noch nie gemacht habe, nehme ich die Herausforderung immer an. Ich kommuniziere es offen nach außen und so kam es noch nie zu unerfüllten Erwartungen oder verärgerten Kunden. Nach dieser ersten Hochzeit wusste ich jedenfalls, dass ich mich im Bereich der Reportage mehr als nur wohl fühle. Noch heute fertige ich oft Portraits von Menschen an, aber wenn du mich nach meinem Steckenpferd fragen würdest, wäre „Reportagen“ meine Antwort.

2018 habe ich den Entschluss gefasst und mich getraut, mehr aus der Fotografie zu machen. Ich habe ein Gewerbe angemeldet und ganz unromantisch bemerkt das man erstmal Geld ausgeben muss, bevor man welches verdient. Die ersten Kunden setzten Ihr Vertrauen in mich und gingen absolut zufrieden. Bei jedem Aufrag, jedem Gespäch und jedem neuen Kontakt lernte ich dazu und tue das auch heute noch. (Und, diese Anmerkung sei gestattet, werde es wohl für den Rest meines Lebens tun)

Mittlerweile bin ich 30 und fühle mich gefestigt. Ich habe eine Vorstellung davon, wie ich mein Leben führen möchte. Ich weiß, was schon jetzt toll ist und was ich ändern möchte. Ich habe, zusammnen mit meiner Frau, persönliche Kriesen überwunden und bis heute eine erstaunliche Reise hinter mir. Es gibt Menschen in meinem Leben, die ich nicht mehr missen möchte. Ich habe eine Leidenschaft gefunden, die zu mein Beruf geworden ist, ohne danach gesucht zu haben.

Es gibt eine lange Liste mit Dingen, die ich noch anpacken möchte und ich freue mich über jeden Menschen der mich auf dem Weg noch begleiten wird. Seien es Kollegen mit denen ich mich austauschen kann oder Kunden die, mit einem Lächeln, ihre Bilder in empfang nehmen.

Und so stand und steht auch dieser Blog auf meiner Liste. Ich war unzufrieden mit den Inhalten und habe deshalb den Resetknopf gedrückt.

Dies ist der erste Eintrag und es ist schön, das ich ihn mit dir Teilen konnte.

Bis bald
Denny

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